Ergebnis: Volk und Stände haben die Initiative «Grüne Wirtschaft» am 25. September 2016 klar abgelehnt.

63.6 Prozent Nein-Stimmen gesamtschweizerisch, 69.7 Prozent Nein-Stimmen im Kanton Aargau. Das Aargauer Komitee «Nein zur Initiative 'Grüne Wirtschaft'» dankt für die breite Unterstützung.


Am 25. September 2016 stimmen wir über die eidgenössische Volksinitiative «Für eine nachhaltige und ressourceneffiziente Wirtschaft (Grüne Wirtschaft)» ab. Die Initiative will in der Verfassung eine grüne Kreislaufwirtschaft festschreiben. Der ökologische Fussabdruck der Schweiz – der aktuell auf die Weltbevölkerung hochgerechnet rund 2,8 Erden beträgt – soll bis ins Jahr 2050 auf maximal eine Erde reduziert werden. Das entspricht einer Senkung des Ressourcenverbrauchs um fast zwei Drittel. Um dieses radikale Ziel zu erreichen, wären Bund, Kantone und Gemeinden verpflichtet, noch nicht definierte Massnahmen zu ergreifen. Das breit abgestützte Aargauer Komitee «NEIN zur Initiative 'Grüne Wirtschaft'» bekämpft die Initiative.

Initiative «Grüne Wirtschaft» – das Wichtigste in Kürze

Quelle: UVEK

Klare Worte der FDP – NEIN zum grünen Zwang.

Quelle: FDP.Die Liberalen

Argumente

Das Anliegen der Initiative – eine nachhaltige und ressourceneffiziente Wirtschaft – ist wichtig. Es liegt auf der Hand, dass der Ansatz, die Ressourcen wie Boden, Wasser, Rohstoffe usw. zu schonen und effizienter zu nutzen, auch im Interesse der Unternehmen liegt. Denn nur so können sie ihre Leistungsfähigkeit langfristig erhalten.

Die Initiative geht allerdings deutlich zu weit. Um die Ziele zu erreichen und den Ressourcenverbrauch bis ins Jahr 2050 um satte zwei Drittel zu reduzieren, wäre ein abrupter Strukturwandel nötig.

Die Massnahmen müssten radikal ausfallen – kurz- bis mittelfristig zulasten von wirtschaftlichen Zielen wie Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung. Zur Debatte stehen etwa Konsum- oder Produktionsbeschränkungen zahlreicher Güter, Umweltabgaben und neue Vorschriften. Betroffen wären insbesondere die Lebensbereiche Ernährung, Wohnen und Mobilität.

Die Initianten haben einen entscheidenden Punkt ausser Acht gelassen: Nicht alle Phasen des Lebenszyklus eines Produkts (Produktion, Transport, Nutzung, Entsorgung) finden im gleichen Land statt. Deshalb fällt auch mehr als die Hälfte der Umweltbelastung, die sich aus dem Schweizer Konsum ergibt, gar nicht in der Schweiz, sondern im Ausland an. Das beschränkt die Handlungsmöglichkeiten in der Schweiz zusätzlich enorm. Der Bundesrat beurteilt das gesetzte Ziel daher als kaum erreichbar und die Initiative als nicht umsetzbar.

Schweizer Unternehmen sind weltweit bereits führend, wenn es darum geht, Wachstum und Nachhaltigkeit zu vereinen. In internationalen Nachhaltigkeitsrankings belegt die Schweiz regelmässig Spitzenplätze. Diesen Weg der Eigenverantwortung weiterzuverfolgen und einen flexiblen Umbau der Wirtschaft zu ermöglichen, ist zielführender als ein System der Planwirtschaft und Bevormundung.

Die radikale Initiative verdient daher eine klare Ablehnung.

Wir zählen dabei auf Ihre Unterstützung. Hier können Sie sich für unser Abstimmungskomitee anmelden.

Die im Co-Präsidium vertretenen Parteien / Verbände:

Komitee

Co-Präsidium

Roland

Basler
Präsident BDP Aargau

Marianne

Binder-Keller
Präsidentin CVP Aargau

Thomas

Burgherr
Präsident
SVP Aargau

Alois

Huber
Präsident
Bauernverband Aargau

Matthias

Jauslin
Präsident
FDP.Die Liberalen Aargau

Michael

Kaufmann
Präsident
Junge CVP Aargau

Tonja

Kaufmann
Präsidentin
JSVP Aargau

Daniel

Knecht
Präsident
Aargauische Industrie- und Handelskammer

Hansjörg

Knecht
Präsident
Hauseigentümerverband Aargau

Kurt

Schmid
Präsident
Aargauischer Gewerbeverband

Philippe

Tschopp
Präsident JBDP Aargau

Anna

Wartmann
Präsidentin
jungfreisinnige aargau

 

Komiteemitglieder

Adrian Ackermann, Grossrat, Kaisten; Erwin Baumgartner, Gossrat, Unternehmer, Tegerfelden; Hans-Jörg Bertschi, VR-Präsident, CEO, Dürrenäsch; Karin Bertschi, Geschäftsführerin, Leimbach; Stefan Bieri, Präsident FDP Widen, Widen; René Bodmer, Grossrat, Gemeinderat, Arni; Marcel Bruggisser, Grossrat, Aarau; Ralf Bucher, Grossrat, Mühlau; Patrick Burgherr, Vorstand AIHK Fricktal, Rheinfelden; Thierry Burkart, Nationalrat, Baden; Josef Bütler, Grossrat, Geschäftsführer, Spreitenbach; Markus Dieth, Grossrat, Wettingen; Ruedi Donat, Grossrat, Wohlen; Hans Dössegger, Grossrat, Seon; Antoinette Eckert, Grossrätin, Vizeammann, Wettingen; Corina Eichenberger-Walther, Nationalrätin, Kölliken; Sylvia Flückiger, Nationalrätin, Vizepräsidentin AGV, Schöftland; Sabina Freiermuth, Grossrätin, Vizepräsidentin FDP-Fraktion, Zofingen; Pascal Furer, Grossrat, Staufen; Renate Gautschy, Gemeindeammann, Grossrätin, Gontenschwil; Peter Gehler, Präsident Verband Wirtschaft Region Zofingen wrz, Zofingen; Ulrich Giezendanner, Nationalrat, Rothrist; Andreas Glarner, Nationalrat, Oberwil-Lieli; Christian Glur, Grossrat, Glashütten; Bernhard Guhl, Nationalrat, Niederrohrdorf; Peter Haudenschild, Einwohnerrat, Ökonom, Brugg; Stefanie Heimgartner, Grossrätin, Einwohnerratspräsidentin, Präsidentin SVP Frauen Aargau, Baden; Patrick Herzog, Präsident FDP Unterentfelden, Unterentfelden; Silvan Hilfiker, Grossrat, Oberlunkhofen; Clemens Hochreuter, Grossrat, Vizepräsident SVP Aargau, Aarau; Franz Hollinger, Grossrat, Brugg; Roger Holzer, Vorstand FDP Bezirk Aarau, Gränichen; Hans-Ruedi Hottiger, Grossrat, Zofingen; René Huber, Grossrat, Gippingen; Ruth Humbel, Nationalrätin, Birmenstorf; Stefan Huwyler, Grossrat, Muri; Doris Iten, Parteipräsidentin SVP Birr, Birr; Martin Keller, Grossrat, Nussbaumen; Tobias Knecht, Präsident FDP Bezirk, Muri AG; Marlène Koller, Gemeindeammann, Grossrätin, Untersiggenthal; Veith Lehner, Vizepräsident AIHK, Gränichen; Maya Meier, Grossrätin, Auenstein; Adrian Meier, Grossrat, Reinach; Philipp Müller, Ständerat, Reinach; Werner Müller, Gemeindeammann, Grossrat, Wittnau; Lukas Pfisterer, Grossrat, Aarau; Maximilian Reimann, Nationalrat, Gipf-Oberfrick; Maja Riniker, Grossrätin FDP, Suhr; Bruno Rudolf, Grossrat, Vizeammann, Reinach; Werner Rupp, SVP Einwohnerrat und FIGPK, Windisch; Andreas Rüegger, Stadtrat Zofingen, Zofingen; Kaspar Schoch, Geschäftsführer FDP.Die Liberalen Aargau, Lenzburg; Herbert H. Scholl, Grossrat, Zofingen; Bernhard Scholl, Grossrat, FDP Fraktionspräsident, Möhlin; Adrian Schoop, Geschäftsführer, Turgi; Marlise Spörri, Grossrätin, Wohlen; Luzi Stamm, Nationalrat, Baden; Martin Steinacher, Grossrat, Gansingen; Daniel Urech, Grossrat, Sins; Theo Voegtli, Grossrat, Kleindöttingen; Peter Voser, Grossrat, Fraktionspräsident CVP, Killwangen; Andreas Wagner, Geschäftsleiter-Stv. Aargauischer Gewerbeverband, Rothrist;  Peter Wehrli, Grossrat, Küttigen; Reto Wild, Geschäftsleitung SVP Oftringen, Oftringen

Die Initiative geht zulasten von wirtschaftlichen Zielen wie Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung

 

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Um die Initiative «Grüne Wirtschaft» abzuwehren, haben wir das überparteiliche Aargauer Komitee «NEIN zur Initiative 'Grüne Wirtschaft'» gegründet. Wir laden Sie gerne ein, diesem Komitee beizutreten. Bitte füllen Sie nachfolgende Felder aus und übermitteln Sie uns Ihre Angaben.

Besonders wertvoll ist es, wenn Sie sich auch für die Teilnahme an Podien, für ein Testimonial-Inserat oder für Leserbriefe zur Verfügung stellen. Für Ihr Engagement danken wir Ihnen herzlich.

NEIN zu einem abrupten Strukturwandel zulasten der Wirtschaft

Kontakt

Aargauer Komitee
Postfach 2128
CH-5001 Aarau

PC-Konto: 40-378696-7
IBAN: CH23 0900 0000 4037 8696 7